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Drei Tage voller Genuss, Geschichte und Wein – so lässt sich unsere Reise nach Freyburg an der Unstrut in Kürze zusammenfassen. Vom 27. bis 30. August 2024 haben wir diese wunderschöne Region erkundet, die nicht nur mit ihrer malerischen Landschaft, sondern auch mit einer tief verwurzelten Weinkultur begeistert. In diesem Beitrag nehmen wir euch mit auf unsere persönliche Rundreise, berichten von unseren Erlebnissen und geben euch einen Einblick, warum Freyburg und das Saale-Unstrut-Gebiet ein echter Geheimtipp für alle Genuss- und Kulturfreunde sind.
Bereits bei der Ankunft im Hotel Rebschule waren wir von der Lage begeistert. Das 3-Sterne Hotel liegt direkt inmitten der Unstrut-Weinberge und bietet von den Zimmern mit Balkon sowie von der Terrasse aus einen traumhaften Blick über die sanften Hügel voller Rebstöcke. Die Ruhe und das Grün ringsum sorgen für sofortige Entspannung nach der Anreise. Für uns war das Hotel der perfekte Ausgangspunkt, um die Region zu erkunden.
Die Zimmer sind gemütlich eingerichtet. Ohne übertriebenen Luxus und mit einem modernen Badezimmer ausgestattet bieten sie alles, was man als Ausgangspunkt für spannende Tage benötigt. Das Frühstück am Morgen war reichhaltig und bot ein üppiges Buffet – ein wunderbarer Start in den Tag. Die Küche bietet den Tag über bis in die Abendstunden deftige À-la-carte-Gerichte aus der Region an.
Die Preise zu unserer Reisezeit lagen bei etwa 100 Euro pro Nacht, was wir als fair empfanden. Gerade wenn man bedenkt, dass das Hotel neben dem tollen Service auch mit seiner Lage und der regionalen Küche punktet.
Wir haben uns hier sehr wohlgefühlt und konnten die Abende entspannt auf dem großen Balkon mit einem Glas regionalem Wein ausklingen lassen, während wir den Sonnenuntergang über den Weinbergen genossen. Hier kommen wir auf jeden Fall gerne wieder und haben auch schon das jährliche Winzerfest ins Auge gefasst.
Ihr möchtet auch von hier aus Eure Tour starten – die Homepage der Gastgeber lautet:
https://www.hotel-rebschule.de/
Bei unserem Kurzurlaub in Freyburg an der Unstrut war eines schnell klar: Wir mussten hoch hinaus – und zwar auf das historische Schloss Neuenburg. Schon aus der Ferne bei der Anreise sah man die mächtige Burganlage über der Stadt thronen, eingebettet in die Weinberge, die sich sanft über die Hänge ziehen. Für uns war der Besuch ein echtes Erlebnis – geschichtlich faszinierend, landschaftlich beeindruckend und atmosphärisch einfach besonders.
Das Schloss wurde um 1090 von den thüringischen Landgrafen gegründet und zählt zu den bedeutendsten romanischen Burganlagen Mitteldeutschlands. Mit seiner Größe – das Gelände umfasst rund fünf Hektar – und seiner sehr gut erhaltenen Bausubstanz ist Schloss Neuenburg nicht nur ein Denkmal, sondern ein Ort, an dem Geschichte spürbar wird. Besonders beeindruckt hat uns die Verbindung von mittelalterlicher Architektur und malerischer Lage: ein perfekter Ort für Zeitreisen – und für Fotos.
Beim Rundgang durch Kern- und Vorburg konnten wir uns gut vorstellen, wie das Leben auf der Burg einst gewesen sein muss. Die massiven Ringmauern, die unterschiedlichen Wehranlagen und die alte Toranlage lassen noch heute erahnen, welche Bedeutung die Burg im Mittelalter hatte. Besonders eindrucksvoll war für uns die zweigeschossige Doppelkapelle, die mit ihrer klaren romanischen Formsprache und dem sozialen Symbolismus (unten für das Gesinde, oben für den Adel) zu den eindrucksvollsten romanischen Kapellen in Deutschland zählt.
Ein weiteres Highlight – im wahrsten Sinne des Wortes tief beeindruckend – war der Brunnen im Burghof: Mit rund 57 Metern Tiefe zählt er zu den tiefsten mittelalterlichen Burgbrunnen Deutschlands. Früher sicherte er die Wasserversorgung im Falle einer Belagerung und war damit lebenswichtig für die Burgbewohner. Heute kann man einen Blick hinab in die Tiefe werfen – und ahnt, welch mühselige Arbeit es gewesen sein muss, das Wasser mit einem Eimer heraufzuziehen.
Auch das Museum im Inneren der Anlage ist einen Besuch wert. In mehreren Ausstellungen wird die Geschichte der Burg, der Region und des Weinanbaus anschaulich erzählt. Alte Ritterrüstungen, Werkzeuge, Hausrat und vieles mehr zeigen, wie sich das Leben auf der Burg über die Jahrhunderte gewandelt hat.
Der Blick von der Ringmauer über Freyburg und die umliegenden Weinberge bleibt uns als stiller Höhepunkt in Erinnerung – klar, weit und beeindruckend.
Unser Fazit: Schloss Neuenburg ist ein absolutes Muss, wenn man in Freyburg ist. Geschichte, Architektur und Natur verschmelzen hier zu einem Erlebnis, das sich tief einprägt. Der Preis zum Zeitpunkt unseres Besuches betrug 6,50 EUR pro Person, um die Kernburg und das Museum zu besuchen – ein fairer Preis. Je nach Herzenslust kann man auch an einer Führung teilnehmen.
Lust auf einen Besuch? Hier geht es zur Homepage: https://www.schloss-neuenburg.de/
Freyburg ist das Zuhause der Sektkellerei Rotkäppchen, die hier seit 1856 ihren Firmensitz hat. Wer durch die Stadt schlendert, kommt an diesem Namen nicht vorbei und Rotkäppchen bietet seinen Besuchern mit der neu gebauten Erlebniswelt und dem Pavillon eine beeindruckende Möglichkeit, einen Blick in die Welt der traditionsreichen Sektkellerei zu werfen.
Zu Beginn der Führung ging es für uns in den Pavillon. Modern und mit einem tollen Blick auf den gepflegten Innenhof ist er der perfekte Ort, um bei einem Glas Rotkäppchen innezuhalten. Die Atmosphäre dort ist entspannt, das Angebot an Sektvarianten und kleinen Snacks verführerisch. Anschließend starteten wir die Tour mit unserem Sektbotschafter.
Auf zwei Etagen und rund 1.400 m² Ausstellungsfläche haben wir die Rotkäppchen Erlebniswelt erkundet, die weit mehr als „trockene Fakten“ bietet. Zahlreiche interaktive Stationen laden dazu ein, die Geschichte der Marke mit allen Sinnen zu erleben: am Rüttelpult selbst Hand anlegen, sich in ein nachgebautes, enges Weinfass zwängen und spüren, wie beengt es einst beim Entfernen des Weinsteins für den Küfer gewesen sein muss, oder an großen Bildschirmen in historische Werbemotive und kunstvoll gestaltete Etiketten eintauchen.
Besonders beeindruckend ist das monumentale Cuvée-Fass von 1896. Mit 120.000 Litern Fassungsvermögen und kunstvoll geschnitzten Verzierungen ist es nicht nur das größte seiner Art in Deutschland, sondern auch ein beeindruckendes Zeugnis für die Handwerkskunst dieser Zeit.
Für unseren Besuch hatten wir uns bewusst für eine Führung mit einem Sektbotschafter entschieden – und das hat sich richtig gelohnt. Mit spürbarer Begeisterung, einer ordentlichen Portion Humor und beeindruckendem Fachwissen nahm er uns mit auf eine Reise durch die Geschichte der Kellerei. Die Führung war so aufgebaut, dass man nicht nur Theorie erfuhr, sondern an den einzelnen Stationen auch selbst aktiv werden konnte.
Am Ende der Erlebniswelt hat man die Möglichkeit nach Herzenslust Fotos machen – ob allein, mit Freunden oder als Gruppe. Verschiedene Kulissen und Requisiten sorgen dafür, dass jedes Bild zu einer besonderen Erinnerung wird.
Zum Ausklang gingen wir in den angrenzenden Shop im Pavillon und stöberten durch exklusive Sonderserien, stilvolle Gläser und Geschenkideen – perfekt, um sich ein Stück Freyburg mit nach Hause zu nehmen.
Unser Fazit: Die Rotkäppchen Erlebniswelt ist keine statische Markenschau, sondern ein aufwendig gestalteter interaktiver Ort, an dem Geschichte, Genuss und Wissen perfekt zusammenfinden. Wer Freyburg besucht, sollte hier unbedingt vorbeischauen. Je nach Lust und Laune als Individualtour, mit der Führung durch einen Sektbotschafter oder in Verbindung mit einer Verkostung – es lohnt sich und die Preisgestaltung ist angemessen. Zum Zeitpunkt unseres Besuchs mit Führung kostete die Karte 17 Euro pro Person im Onlineeinkauf. Beachtet, dass es direkt vor Ort etwas teurer ist – im Vorfeld planen und online bestellen spart Geld:
https://www.rotkaeppchen.de/erlebniswelt/
Freyburg liegt malerisch am sanft geschwungenen Fluss Unstrut in einer wundervollen Landschaft – kein Wunder, dass die Region liebevoll als die „Toskana Deutschlands“ betitelt wird. Die Stadt präsentiert sich kompakt und bezaubernd: Häuserzeilen mit pastellfarbenen Fassaden und Rebenbewuchs reihen sich in harmonischem Ensemble, eingebettet zwischen Weinbergen, Sonnenlicht und dem stetigen, ruhigen Fluss. Ein echter Ort zum Durchatmen, Bummeln und Verweilen – genau das, was wir gesucht haben.
Der Marktplatz ist das lebendige Herz der Stadt. Offen, großzügig und belebend – mit seinen hellen Kalksteinplatten, dem Platanendach zum Verweilen und einer Brunnenanlage des lokalen Künstlers Harald Eckert. Nach dem Bau einer Umgehungsstraße wurde der Platz vom Durchgangsverkehr befreit und erstrahlt heute in einladender Urbanität.
Ganz in der Nähe liegt unsere Wahl für die kulinarische Freude des heutigen Tages: die traditionsreiche Gaststätte Künstlerkeller. Seit 1890 in Familienbesitz, war das Haus ursprünglich eine Obstwein-Kelterei mit angeschlossener Schänke – benannt nach dem kunstvoll geschnitzten Fassboden. Hier speisten wir gemütlich, mit regionalen Weinen, liebevoll zubereiteter Hausmannskost und dem Gefühl, in ein Stück Freyburger Geschichte einzutauchen.
Ebenso wunderschön anzusehen ist die Stadtkirche St. Marien – oft liebevoll als „kleine Schwester des Naumburger Doms“ bezeichnet. Die spätromanische Basilika, errichtet um 1225 und später gotisch erweitert, fasziniert mit ihren drei Türmen, einem romanischen Tympanon über dem Westportal und einem gotischen Chor, in dem Licht und Raum ein magisches Spiel veranstalten. Die Ähnlichkeiten zum Naumburger Dom, besonders in der Turmgestaltung, verleihen ihr einen einzigartigen Charme.
Freyburg ist viel mehr als Wein und Architektur – es ist der Spagat zwischen Geschichte und Lebendigkeit. Die Stadtmauer umgibt die Altstadt nahezu vollständig und verleiht ihr eine wunderbare, mittelalterliche Stimmung. Ihre historischen Stadttore, Wälle und Gräben erzählen von Zeiten, in denen Schutz und Wehrhaftigkeit über Leben und Alltag bestimmten.
Und es gibt noch einiges mehr zu entdecken, was wir aber nicht mehr geschafft haben.
Hier ein paar weitere Infos, die Euren Besuch abrunden könnten:
Viele weitere Infos findest Du auf den Seiten des Freyburger Fremdenverkehrsvereins e.V.: https://www.freyburg-tourismus.de/
Freyburg (Unstrut) ist ein Ort voller Harmonie – historische Tiefe trifft entspannten Flair, Weintradition trifft lebendige Kultur. Man schlendert über den großzügigen Marktplatz, spürt im Künstlerkeller die Seele traditioneller Gastfreundschaft, findet in St. Marien stille Schönheit, atmet Geschichte in Stadtmauern und Museen – und genießt die Weinberge mit diesem sanften Toskana-Gefühl. Für uns waren es drei Tage voller Genuss und Entdeckungen, zwischen Architektur und Aromen, zwischen Geschichte und Gegenwart.
Warst du auch schon einmal in Freyburg oder kennst weitere schöne Ecken in dieser besonderen Region? Teile deine Tipps gern in den Kommentaren, damit niemand etwas verpasst.
Bis zum nächsten Mal – ich hoffe, euch hat diese kleine Reise gefallen.
Eure MAYU
Zu diesem Beitrag gibt es auf Youtube das passende Video. Klicke auf den Link, um eine Verbindung zu Youtube aufzubauen…
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